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Jonas (1957) war zweifelsohne Ottomar Domnicks bedeutendster Film und größter Erfolg. Aber auch die beiden früheren kunstpädagogischen Dokumentarfilme, Neue Kunst – Neues Sehen (1950) und Willi Baumeister (1954), waren mit dem Deutschen Filmpreis sowie internationalen Auszeichnungen bedacht worden. Das 1988 vom Bundesminister des Innern für Domnicks „langjähriges und hervorragendes Wirken im deutschen Film“ verliehene Filmband in Gold ist daher auch als eine Würdigung der vier nach Jonas gedrehten experimentellen Langfilme zu verstehen, die die Gattungsgrenze ‚Spielfilm‘ in fortscheitender Kompromisslosigkeit überwinden. Ihnen ist so gut wie jegliche Handlung ausgetrieben, stattdessen eine dezidiert reflexive Ebene eingezogen, auf der die zunehmend ins Abstrakte gesteigerten Bildfolgen und die Klangcollagen der Tonspur ihren inneren, beklemmenden Zusammenhalt finden.

In den nachstehenden Kurztexten umriss Ottomar Domnick selbst 1982 seine Intentionen (aus: Ottomar und Greta Domnick, Die Sammlung Domnick. Ihre Entstehung, ihre Aufgabe, ihre Zukunft. Eine Dokumentation); ausführlicher äußerte er sich zu seiner Filmarbeit in seiner Autobiographie Hauptweg und Nebenwege von 1977, die bei uns erworben werden kann: publikationen.

GINO, 1960, s/w, 83 min.
Textauszug aus: Ottomar und Greta Domnick, Die Sammlung Domnick. Ihre Entstehung, ihre Aufgabe, ihre Zukunft. Eine Dokumentation, 1982


N.N., 1969, s/w, 76 min.
Textauszug aus: Ottomar und Greta Domnick, Die Sammlung Domnick. Ihre Entstehung, ihre Aufgabe, ihre Zukunft. Eine Dokumentation, 1982


ohne datum, 1962, s/w, 83 min.
Textauszug aus: Ottomar und Greta Domnick, Die Sammlung Domnick. Ihre Entstehung, ihre Aufgabe, ihre Zukunft. Eine Dokumentation, 1982

augenblicke, 1972, s/w, 75 min.
Textauszug aus: Ottomar und Greta Domnick, Die Sammlung Domnick. Ihre Entstehung, ihre Aufgabe, ihre Zukunft. Eine Dokumentation, 1982

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