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Gastspiel des Domnick-Cello-Preisträgers 2007
Tristan Cornut / Paris

Samstag, 20. Dezember 2008, 16.30 Uhr

Es ist bereits Tradition, dass die Rahmen des Internationalen Cellowettbewerbs der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart gekürten Preisträger sich im Folgejahr auch den Gästen der Sammlung Domnick mit einem Gastspiel vorstellen.

Unser herausragender Preisträger 2007, Tristan Cornut (geb. 1985), hatte in seinem großen Abschlusskonzert mit dem Sinfonieorchester der Stuttgarter Musikhochschule unter Leitung von Nicolas Pasquet Jury und Publikum gleichermaßen begeistert.

Bei seinem Rezital auf der Oberensinger Höhe nun wird er das Violoncello als Soloinstrument mit einem höchst anspruchsvollen, Johann Sebastian Bach und die frühe Moderne ins Zentrum rückendenden Programm in seinen Ausdrucksmöglichkeiten entfalten. Ganz besonders freut uns, dass mit Tristan Cornut auch das Testore-Cello Ottomar Domnicks (1707), das dieser der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg zur Förderung junger ‚Exzellenz‘ vermacht hatte, nach zwei Jahrzehnten einmal in die Sammlung Domnick zurückkehrt.

Programm:

Paul Hindemith (1895–1963)
__ Sonate für Violoncello solo op. 25, Nr. 3 (1923)

Max Reger (1873-1916)
__ Suite für Violoncello solo op. 131c, Nr. 3, a-Moll (1915)

Henri Dutilleux (* 1916)
__ Trois strophes sur le nom de Sacher für Violoncello solo (1976)

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
__ Suite Nr. 6 D-Dur für Violoncello solo, BWV 1012 (um 1717–20)

Tristan Cornut, geboren 1985 in Paris. Erster Cello-Unterricht im Alter von fünf Jahren. Von 1995 an Studium am Pariser Conservatoire Régional bei Annie Cochet, ab 2002 am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris bei Roland Pidoux. Künstlerisches Diplom 2006 mit Note 1. Weiteres Studium an der Musikhochschule Stuttgart bei Jean-Guihen Queyras. Mehrere nationale und internationale Preise, u.a. Zweiter Preis beim Streichinstrumentenwettbewerb von Epernay (2002), Preisträger der Association Flame (2004), Spezialpreis beim Lutoslawski-Wettbewerb, Warschau 2005.

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